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Kat.Nr.: A8704M
Int. Brahms-Wettbewerb 2008 - Finalrunde Violine

15. Int. Brahms-Wettbewerb 2008 [Doppel-CD]



Doppel CD-R (nicht für Vertrieb bestimmte Dokumentation)

Kontakt (gültig zur Zeit der Aufnahme):
Johannes Brahms Gesellschaft Pörtschach, Mag. Waltraud Arnold, Weißes Rössl, Hauptstraße 205, A-9210 Pörtschach, 04272 31 48 • www.brahmscompetition.org • info@brahmscompetition.org


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Diese Produktion ist fertig

Aufgenommen am 29. 8. 2008 im Congress-Center Pörtschach • Aufnahme und Produktion: MSc Media A-9150 Bleiburg, Bahnhofstraße 12, 04235 20 401 • www.msc-media.at • Technik: Thomas Mildner • Koordination: Peter Weikert • Kontakt: Mag. Waltraud Arnold, Weißes Rössl, Hauptstraße 205, A-9210 Pörtschach, 04272 31 48 • www.brahmscompetition.org • info@brahmscompetition.org

15. Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach vom 23. bis 31. August 2008

Der Internationale Johannes Brahms Wettbewerb Pörtschach findet 2008 zum fünfzehnten Mal statt. Als Klavier- und Kammermusikwettbewerb ins Leben gerufen, versammelt er inzwischen höchst qualifizierte Musiker der Sparten Klavier, Violine, Viola, Cello, Gesang und Kammermusik in Pörtschach am Wörthersee.

410 Künstler aus 46 Ländern haben sich im Jahr 2007 beworben. Es waren praktisch alle west- und osteuropäischen Staaten von Griechenland bis Finnland vertreten. Darüber hinaus hatten sich Kandidaten aus Australien, China, Japan, Südafrika, USA usw. angemeldet. Der Anteil der Österreicher lag unter 10%.

Was macht den Johannes Brahms Wettbewerb besonders attraktiv für Teilnehmer aus aller Welt? Anders als bei den üblichen Wettbewerben zeichnet sich dieser durch eine hohe Transparenz der Wertungen aus. Die Juroren können sich nicht hinter einem Gremium verstecken, sondern werten direkt und spontan, unmittelbar nach dem Vortrag öffentlich, was hohe Anforderungen an die Jury stellt, für die Teilnehmer jedoch einen absolut korrekten und nachvollziehbaren Ablauf gewährleistet. Der Musiker erfährt also sofort nach Beendigung seines Vortrages, wie die Jury die technische und künstlerische Ausführung seiner Darbietung beurteilt, und das anwesende Publikum hat die Möglichkeit, die eigenen Eindrücke mit denen der Fachjury zu vergleichen. Schließlich ist es im Konzert auch so, dass der Applaus dem Vortrag folgt.

Dieser Modus mag im ersten Moment ungewohnt sein, es hat sich jedoch gezeigt, dass diese Art der Wertung von den Kandidaten sehr geschätzt wird, da jeder Juror von den anderen völlig unbeeinflusst, vor den Augen der Öffentlichkeit, wertet. Die Kandidaten haben darüber hinaus die Möglichkeit, anschließend mit den einzelnen Juroren über ihre Wertung Gespräche zu führen.

Der Wettbewerb ist in allen Sparten in drei Runden gegliedert. Die erste Runde dient dazu, eine Vorauswahl anhand von ´Pflichtstücken´ zu treffen. Hier kommt es in erster Linie auf die perfekte Beherrschung des Instruments an. Die in dieser Runde erreichten Punkte werden nicht in die zweite Runde mitgenommen, jeder Teilnehmer beginnt also in der zweiten Runde von Neuem, mit den gleichen Chancen. Dann stehen musikalische Ausdruckskraft und ´Künstlertum´ im Vordergrund. Die Punkte der zweiten und dritten Runde werden addiert, es muss also eine konstant gute Leistung geboten werden, und der Sieg wird nicht aufgrund einer zufälligen Leistung davongetragen werden können.