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Kat.Nr.: A76472
Trachtenkapelle Baldramsdorf

da capo

Leitung: Ernst Walter



Kontakt (gültig zur Zeit der Aufnahme):
Gerhard Freisitzer, Baldramsdorf 164, 9805 Baldramsdorf, • 0676 87 26 31 41 • www.baldramsdorf.at • tk-baldramsdorf@gmx.net


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Diese Produktion ist fertig

Aufgenommen im April 2007 im Dorfgemeinschaftshaus Baldramsdorf • Aufnahme und Produktion TONSTUDIO WEIKERT, A-9560 Feldkirchen, 04276 81 53 • www.weikert.com • Technik und Editing: Peter Weikert • Aufnahmeleitung: Johann Wurzer • Kontakt: Gerhard Freisitzer, Baldramsdorf 164, 9805 Baldramsdorf • 0676 87 26 31 41 • www.baldramsdorf.at • tk-baldramsdorf@gmx.net

20 Jahre Trachtenkapelle Baldramsdorf

Es ist mir, als wäre es erst gestern gewesen! Obgleich schon 20 Jahre vergangen sind, so möchte ich euch heute, so kurz und knapp wie es mir irgend möglich ist, meine Geschichte erzählen.
Als Trachtenkapelle darf ich mit Stolz auf die zwei Kapellmeister Oswald Zauchner und Ernst Walter zurückblicken; sowie auf Arnold Schwager und Stefan Berdnik, die mit viel Freude und Würde diesen Dienst in Notfällen übernahmen. Die Obmänner Hans Rindler, Hans Gasser, Ernst Feichter und Gerhard Freisitzer hielten meine MusikerInnen stets zusammen, auch wenn durch Beruf, Schule, Studium, Heirat oder Kinder die Ein- und Austrittsbewegungen sehr dramatisch waren. - Über 100 MusikerInnen zählten sich schon zu mir, der TKB. Ehrenmitglied zu werden ist nichts Alltägliches und so hält sich diese Zahl auch sehr klein. Zu dieser Ehre kamen bisher Dr. Hans-Peter Haselsteiner, Pfarrer Franz Unterberger, Karl Posch, Heinz Gerber, Franz Pucher, Hans Rindler. - Letzter ist auch mein Ehrenobmann.
Halt! Stopp! Da bin ich ja schon mitten in der Story, also hier geht´s los:
Am Anfang waren acht erfahrene Musiker, die sich zusammenfanden um eine Kapelle zu gründen. Zum ersten Auftritt, also ich nenne ihn Posch-Ouvertüre, kam es am 30.11.1986, die Geburtstagsfeier des damaligen Bürgermeisters Karl Posch. Während man erstmals am 25.01.1987 meine offizielle Gründungsurkunde in den Händen hielt, ließ es sich wohl noch niemand träumen, dass ich als Kapelle ein Jahr später schon 35 Mitglieder zählen würde.
Es waren arbeitsreiche Jahre für meinen ersten Obmann Hans Rindler, doch bekanntlich galt er als organisatorisches Talent und dieses setzte er tatkräftig für mich ein. Auch für den als Kapellmeister fungierenden Ossi Zauchner gab es viel zu tun. Über die normalen Proben hinaus verstand er es auch, die MusikerInnen bei den Marschproben zu motivieren. Der Zusammenhalt wuchs und mit ihm auch die Mitgliederzahl. Die Pioniere der TKB waren der Grundstein zu einer wunderbaren Komposition aus Fleiß, Teamgeist und der Freude am Musizieren.
So entwuchs ich rasch meinen Kinderschuhen. Immerhin fand am 30.04.1988 schon das erste Frühjahrskonzert statt und es folgten in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Kirchtage, Kirchenkonzerte, Frühschoppen, Kinderfaschingsfeste, Eröffnungen, Weihen, Jubiläen, Festzüge im In- und Ausland, Wertungsspiele, Gipfelmessen und private Ausrückungen.
Eines kann ich aber mit Bestimmtheit sagen: Der musikalische Qualitätsanspruch stieg mit jedem Auftritt, welcher ohne Frage dem jetzigen Kapellmeister Dir. Ernst Walter, seinem Fachwissen, sowie seiner musikalischen Leidenschaft zu verdanken ist.
In all den Jahren war mir unser Pfarrer Franz Unterberger ein treuer Gönner, ohne den ich mir so manche Anschaffung hätten nicht leisten können. In den Bürgermeistern Karl Posch und Heinz Gerber hatte ich seitens der Gemeinde stets treue Mitstreiter und Protektoren. Ebenso die Industrie war mir wohl gesonnen und so unterstützte mich Dr. Hans-Peter Haselsteiner mit seiner Bau Holding schon gleich am Anfang mit einer kompletten Tracht. Last but not least steht ein ganzer Ort hinter mir, s e i n e r Trachtenkapelle. Jeder einzelne Bürger unterstützt mich durch manche Spende und spornt meine MusikerInnen durch das Erscheinen zu den Konzerten an. Die Spenden gehen übrigens zur Gänze in die Ausbildung der JungmusikerInnen. Ihnen stehen teilweise Leihinstrumente zur Verfügung und es werden Prüfungskosten, sowie Fortbildungskosten bei Musikwochen mitfinanziert. Gut in Erinnerung ist der Bau des Probelokals, das akustisch keine Wünsche übrig lässt. Der Einsatz der Gemeinschaft der Bürger und jedes/r Musikers/in war beispielhaft für ein gesundes Gemeindeleben.
Übrigens bin ich eine der wenigen Kapellen, die „animalische“ Unterstützung bekommt. Das versteht ihr nicht? Nun, die harte Arbeit bei den Proben ist schon viel für meine MusikerInnen! So gab man mir, damit wenigstens das Marschieren leichter ist, ein Zugpony, um die große Trommel zu ziehen. Nur zu unserer Partnerkapelle nach Hollenegg, in der Steiermark, darf Sissi nicht mitfahren.
Zu guter Letzt neige ich mein „musikalisches“ Haupt vor einem ganzen Dorf und seinen Bürgern, denen ich tiefe Dankbarkeit schulde für ihre Zuneigung und ihr Wohlwollen.
- Doch ohne meine Musikerinnen und Musiker mit ihrem Eifer und ihrer Leidenschaft, wäre ich nichts. - Ein herzliches Vergelts Gott! - Euch allen!
Wie man sagt, bekomme ich bald meine eigene Homepage unter www.baldramsdorf.at. Dann werden wir uns wiedersehen und darauf freue ich mich schon heute. Bis dahin verbleibe ich
mit musikalischen Grüßen… deine/eure Trachtenkapelle Baldramsdorf