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Kat.Nr.: A55794
Helmuth Luksch - Orgel

Die Heldenorgel Kufstein

Orgel: Helmuth Luksch

Editing, Mastering und CD-Herstellung

Kontakt (gültig zur Zeit der Aufnahme):
Top-City-Kufstein GmbH. Oberer Stadtplatz 6/III, A-6330 Kufstein


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Diese Produktion ist fertig

Aufgenommen im Sommer 2005 • Aufnahme: Johannes und Friederike Luksch • Editing, Mastering und Produktion: Tonstudio Weikert, A-9560 Feldkirchen, 04276 / 81 53 • www.weikert.com • Kontakt: Top-City-Kufstein GmbH. Oberer Stadtplatz 6/III, A-6330 Kufstein • www.festung.kufstein.at

Die HELDENORGEL in Kufstein wurde im Jahre 1931 zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erbaut. Die Orgel steht im sogenannten „Bürgerturm“ der Festung Kufstein. Die „größte Freiorgel der Welt“ besaß ursprünglich 26 Register mit 1.813 Pfeifen, darunter als Besonderheit ein Glockenspiel mit 30 Glocken. Im Jahre 1971 wurde die Orgel erweitert auf nunmehr 50 Register, verteilt auf vier Manuale und Pedal mit insgesamt 4.307 Pfeifen.
Durch die günstige Anbringung des Orgelwerkes direkt unter dem Dach des zweithöchsten Festungsturmes und durch den extrem hohen Winddruck, der fast dem zehnfachen Winddruck einer Kirchenorgel entspricht, ist die Heldenorgel im vollen Werk bei günstigen Windverhältnissen in nördlicher Richtung über 10 Kilometer weit zu hören. Auch an den Spitzen des Wilden Kaisers wurden ihre brausenden Klänge schon vernommen.
Bei einer Freiorgel wie der Heldenorgel ist das Pfeifenwerk ganz besonders großen Temperaturschwankungen ausgeliefert (-25 bis +47 Grad wurden im Pfeifenraum gemessen), was für das Stimmen der Orgel kolossale Nachteile mit sich bringt.
Der Spieltisch der Orgel und ein überdachter Zuhörerraum befinden sich aufrund des besten akustischen Gesamteindruckes am Fuße des Festungsberges. Die Übertragung vom Spieltisch zu dem fast 100 Meter entfernten Orgelwerk funktioniert auf elektrischem Wege. Für den Organisten ergeben sich große Schwierigkeiten durch die störende Schallverzögerung von ca. 0,3 Sekunden. Auch die Tatsache, daß die Klangabstrahlung ohne den in akustischen Räumen vorhandenen Hall erfolgt, erfordert ein spezielles Spiel dieses Instrumentes. Erschwerend kommt noch hinzu, daß auf dieser Orgel nicht geübt werden kann, da die ganze Stadt stets zuhört.
Die Heldenorgel soll für die Besucher eine Stätte der Besinnung und ein Ort der Ruhe in unserer heute so schnelllebigen und hektischen Zeit sein. Wir gedenken beim täglichen Spiel der Opfer aller Kriege, aber auch der Opfer von Gewalt. Als Gedenkstätte des Friedens und der Völkerverbindung wollen wir das tönende Mahnmal HELDENORGEL KUFSTEIN verstanden wissen. In diesem Sinne erklingt zum Abschluß eines jeden Spiels das Lied vom „Guten Kameraden“. Und so wollen auch Sie bitte das Spiel verstehen: Viel weniger ein Konzert im üblichen Sinne als vielmehr ein kurzes und würdiges Gedenken.




Kontaktadresse des Organisten: Mag. Helmuth Luksch, Hetzendorfer Strasse 99/1/9, 1120 Wien, 0664 33 66 446, luksch@mdw.ac.at