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Kat.Nr.: A55663
Kvartet Vita & Männerquartett schnittpunktvokal

a cappella pleasures [SACD surround]



SACD - Produktion CPO • www.jpc.de

Kontakt (gültig zur Zeit der Aufnahme):
Kontakt: Peter Paumgarten, Schönfeldweg 1, A-9241 Wernberg, 04252 24 589 oder 0664 303 90 37 • www.schnittpunktvokal.com • schnittpunktvokal@aon.at • Nina Šalamon, C.XIV.divizije 11, 2000 Maribor, 00386 41 839 357


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Diese Produktion ist fertig

Aufgenommen im Juli 2005 in der Hubertuskirche zu Sekirn • Aufnahme: TONSTUDIO WEIKERT, A-9560 Feldkirchen, 04276 / 81 53 • www.weikert.com • Produktion: CPO • Technik: Thomas Mildner • Aufnahmeleitung und Editing: Peter Weikert • Kontakt: Peter Paumgarten, Schönfeldweg 1, A-9241 Wernberg, 04252 24 589 oder 0664 303 90 37 • www.schnittpunktvokal.com • schnittpunktvokal@aon.at

Zum Geleit
Volkslieder gehören nicht auf die Bühne und eigentlich auch nicht auf eine CD. Stimmt. Aber wo gehören sie dann hin? Nur in die Gaststuben und in die Familien? Und wenn dort immer weniger gesungen würde? Vielleicht kann eine andere Betrachtungsweise einen Ausweg aus diesem Dilemma weisen: Nicht das Was und Wo ist entscheidend sondern das Wie. Und das ist leicht zu beantworten. Authentisch muss es halt sein.
Au-then-ti-zi-tät! Die Kriterien dafür erheben sich selten aus dem Nebel höchst subjektiver Klangvorlieben. Historische Aufnahmen können wertvoll bei der Spurensuche sein. Aber nur, wenn sie die Möglichkeiten von Sängern erweitern, nicht einschränken. Authentizität sollte jedenfalls nicht so weit gehen, dass beispielsweise eine unsaubere Intonation älterer Aufnahmen bewusst imitiert oder gar zum Ideal erhoben wird. Abseits des wissenschaftlichen Diskurses verstehen wir unter Authentizität den Verzicht auf bewusste Maskierungen jeglicher Art, nicht unbedingt aber die ´Fehlerlosigkeit´ der Interpretation nach musikhistorischen Maßstäben. Daraus resultiert das Bedürfnis und die Notwendigkeit, unsere Volkslieder jedes Mal neu zu erfühlen. Alle Sänger haben in der Familie noch das freie Zusammen-Singen erlebt. Eine emotional distanzierte Interpretation, wie sie beim Kunstlied manchmal segensreich sein kann, würde beim Volkslied meist einen schalen Nachgeschmack hinterlassen. Wir wollen uns den alten Liedern unserer wunderbaren Region ohne ´Reserven´ oder gar Zynismus sondern immer mit dem gebührenden Respekt und der nötigen Demut nähern.
´Fia mei slowenische Freindin´ von Bruno Strobl ist sowohl programmatisch als auch atmosphärisch vielleicht das zentrale Lied der CD. Unheimlich dicht, zwingend und dem Volksliedgestus nahe zeigt es einen Weg zu zeitgemäßer Authentizität der immer gleichen Themen: Liebe, Sehnsucht und Erlösung.
Kein falscher Ehrgeiz, please
Was Sie auf der CD hören sind acht Stimmen in verschiedenen Konstellationen. Und zwar so, wie sie Gott (und der Gesangslehrer …) schuf. Das technische Equipment bestand aus einer Surround-Kombination mit fünf Mikrofonen und vier Stützmikrofonen. Beim Abmischen wurde ganz bewusst auf technische Tricks wie beispielsweise Autotune verzichtet und der natürliche Hall möglichst intakt gelassen. Was sie hören klingt live genau so. Oder besser, weil eine CD halt immer noch nicht alle Frequenzen wiedergeben kann.Die Aufnahme erfolgte in einer reizvoll gelegenen Kirche. Sie meinen, ein leises Vogelzwitschern oder ein fernes Autogeräusch zu erahnen? Kann sein, beides gibt es jedenfalls in Kärnten. Wichtiger als die geräuschtechnisch klinische Sterilität ist uns der musikalische Ausdruck und die Lebendigkeit der wertvollen Lieder. Ihnen hoffentlich auch.

Gute Unterhaltung! Peter Paumgarten



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