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Kat.Nr.: A45213
Kvartet Vita & schnittpunktvokal

Weihnacht in Österreich



Produktion für GRAMOLA - zu beziehen dort (siehe Homepage)

Kontakt (gültig zur Zeit der Aufnahme):
Gramola Winter & Co., Graben 16, 1010 Wien, ++43 (0)1 505 38 01


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Diese Produktion ist fertig

Aufgenommen im August 2004 in der Hubertuskirche zu Sekirn • Aufnahme : TONSTUDIO WEIKERT, A-9560 Feldkirchen, 04276 / 81 53 • www.weikert.com • Technik: Thomas Mildner • Aufnahmeleitung und Editing: Peter Weikert • Produktion: GRAMOLA, Griessergasse 6-10, A-1120 Wien, +43 1 505 38 01 • www.gramola.at

Kurzer Ausschnitt des Begleittextes von Prof. Helmut Wulz:

Weihnachten in Haus und Kirche ist ohne Lied und Musik nicht denkbar. Über lange Zeit hinweg – die Kirchengeschichte setzt den Beginn des Weihnachtsfestes um die Mitte des vierten Jahrhunderts an – haben sich die Menschen über schwere Heimsuchungen hinweg Lieder bewahrt, in denen sich die Seele Bilder um den menschgewordenenen Gott in der Krippe macht. Und sie sehen in wahrhaftig » in tausend Bildern …..« wie es Rainer Maria Rilke in einem Gedicht ausgedrückt hat. In Lied und Spiel, in Bild und Brauch ist das christliche Weihnachtserlebnis und damit die Sehnsucht nach Frieden vielfältig ausgeformt.
Die vorliegende CD-Produktion versucht aus der historischen Tiefe und gegenwärtigen Breite des Stoffes einen Bogen von vertrauten altüberlieferten Liedweisen zu wenig oder noch gar nicht bekannten textrelevanten volksliedhaften Schöpfungen unserer Zeit zu spannen. Überregionale Bedeutung wird durch die Einbeziehung von Liedgut aus mehreren österreichischen Liedlandschaften und aus ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa angestrebt. Dabei ist zu bedenken, dass die Liedüberlieferungen aus dem Weihnachtsfestkreis in ihrer musikalischen Struktur nur selten spezifische landschaftsbezogene Ausformung erkennen lassen. Das gilt besonders für den süddeutschen Raum, wo der melodische Duktus im wesentlichen der alpenländischen (Ländler) oder der allgemeindeutschen Melodik zuzuordnen ist. In der sprachlichen (mundartlichen) Anpassung, in der Wahl der Örtlichkeiten und der Requisiten wird hingegen das Bestreben spürbar, das weihnachtliche Geschehen in die eigene vertraute dörfliche Welt hereinzuholen.
Das Liedgut der Bewohner von Sprachinseln lässt natürlich auch Einflüsse aus dem Volksleben der unmittelbaren anderssprachigen Nachbarn erkennen. Diese Phänomene lassen sich heute nur noch anhand schriftlicher Aufzeichnungen nachvollziehen, da die meisten ehemaligen deutschen Siedlungsgebiete durch Vertreibung und Abwanderung aufgehört haben zu existieren...



Kvartet Vita und schnittpunktvokal bei der Aufnahme in der Hubertuskirche zu Sekirn. v.l.n.r.: Aleš, Nina, Peter, Darja, Christian, Stanka, Michael, Breda, Pepi