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Kat.Nr.: A24394
5 Gailtaler

10 Jahre 5 Gailtaler

Leitung: Franz Mörtl



Kontakt (gültig zur Zeit der Aufnahme):
Franz Mörtl, A- 9613 Feistritz / Gail 131, 04256 / 2413


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Diese Produktion ist fertig

Aufgenommen im Oktober 2002 in der Kirche zu Göriach. Aufnahme und Produktion: TONSTUDIO WEIKERT, A-9560 Feldkirchen, 04276 / 8153, www.weikert.com, Technik: Thomas Mildner und Heinrich Leeb, Aufnahmeleitung und Editing: Peter Weikert, Coverfotos: Karnel, Kontakt:Franz Mörtl, A-9613 Feistritz / Gail 131, 04256 / 2413, e-mail: gerald.karnel@5gailtaler.at, www.5gailtaler.at

10 Jahre 5 Gailtaler

Da sich unser Jubiläum eigentlich nur auf die Namensgebung, die 1992 erfolgte, bezieht, die Gruppe aber schon länger existiert, möchte ich die Geschichte unseres Quintetts kurz erzählen! 1976 trafen sich vier Sänger des Grenzlandchores Arnoldstein, um ein neues Quintett zu bilden. Gerhard Hohenwarter, Franz Mörtl, Philipp Kaiser und Klaus Napokoj gründeten die Formation, die zu Beginn von Peter Preissegger, danach von Erich Bauer komplettiert wurde. Nach dem viel zu frühen und unerwarteten Ableben unseres unvergessenen Erich im Jahre 1994 war es Gerald Karnel, der uns über den schmerzlichen Verlust hinweghelfen konnte und uns motivierte, weiterzumachen. Wenn man also 26 Jahre zusammen singt, in dieser Zeit nie Streitigkeiten auftraten und man sich noch immer gerne trifft, so scheint dies für heutige Zeiten wohl eher ungewöhnlich. Es ist nicht nur die gegenseitige Achtung und Anerkennung, die wir uns entgegenbringen, sondern auch die Tatsache, dass sich nie jemand in den Vordergrund spielt, uneingeschränkt Wert auf die Gemeinschaft gelegt wird und großzügig über die zahllos vorhandenen Schwächen und Eigenheiten der einzelnen Mitglieder hinweggesehen wird. Einen passablen Klang einer Kleingruppe kann man nur erreichen, wenn die individuelle Tagesverfassung berücksichtigt und das Hauptaugenmerk auf den Gesamteindruck des Ensembles gelegt wird. Jeder Sänger übt bestimmte Funktionen im Quintett aus, wird darin von allen unterstützt und die selten anfallenden Probleme werden konsensbereit und demokratisch gelöst.
Der Wunsch, neue, anspruchsvollere Literatur zu erarbeiten und das Bestreben, alte, in Vergessenheit geratene Weisen wieder zu beleben, sind und waren immer Ziele unserer Probenarbeit. Die unzähligen fröhlichen Stunden, die wir miteinander verbrachten, haben uns zusammengeschweißt, die Freude am Singen und der Spaß an der Gemeinschaft sollte sich auch in unseren Auftritten widerspiegeln!
Nachdem sich das Durchschnittsalter der Sänger beängstigend schnell dem halben Jahrhundert nähert, muß man den Herren vor allem Gesundheit für die Zukunft wünschen und sollte sich für die schöne gemeinsame Zeit miteinander bedanken.
Danken möchten wir unseren unvergessenen Freunden Erich Bauer und Valentin Pipp, von denen wir vieles lernen durften und die in unseren Liedern weiterleben. Danken möchten wir auch den vielen Sängern, die mit ihren Zusendungen uns als Interpreten selten gesungener Texte und Lieder auserkoren haben. Danken möchten wir unseren Frauen und Kindern, die unserem oft sehr zeitaufwendigen Hobby immer wieder vollstes Verständnis entgegenbringen. Danken möchten wir aber auch den Freunden, die mit ihren Konzertbesuchen und dem Erwerb von Tonträgern unseren gesanglichen Bemühungen den notwendigen moralischen und finanziellen Rückhalt gewährleisten.
Wie bei allen Aufnahmen zuvor hat uns Peter Weikert auch diesmal umsichtig durch die Produktion geführt; seine in unzähligen Produktionen erworbene große Erfahrung, die unaufdringliche Art und Weise, mit der er seine Vorstellungen einer adäquaten Interpretation von Liedern einbringt und seine ehrliche, konstruktive Kritik haben wir auch diesmal akzeptiert und versucht umzusetzen!

Klaus Napokoj, Oktober 2002